Verdeckter Arbeitsmarkt

Generation Z

Generation Z oder: Wie eine neue Bewerbergeneration den Arbeitsmarkt umkrempelt

Nicht immer kann bleiben, was war. Das müssen vor allem Personaler verstehen, die seit Jahrzehnten die gleichen Methoden zur Akquise junger Bewerber anwenden. Denn nach der Generation X und Y stürmt nun die Generation Z auf den Arbeitsmarkt – mit ganz neuen Erwartungen.

Die neue Generation

Das wichtigste, was Arbeitgeber über diese neue Generation wissen sollten ist: Sie sind in zwei Welten aufgewachsen. Der realen und der digitalen Welt. Statt sich mit Freunden auf dem Spielplatz zu treffen, begegnet man sich heute in der virtuellen Community. Z-Kinder hatten von Anfang an ein Mitbestimmungsrecht in der Familie, wurden angehört und hatten etwas zu sagen. Dieses neue Selbstwertgefühl transportieren sie auch an den Arbeitsplatz. Sie haben Selbstbewusstsein, trauen sich zu hinterfragen und gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass ihre Meinung gehört werden will.

Wie begegnen Unternehmen auf der Suche nach jungen Talenten nun diesen Menschen?

Fakt ist: Sie müssen neue Wege in der Kommunikation, der Akquise und der Mitarbeiterführung gehen.
Die Stellenbeschreibung ist vom Arbeitgeber nicht mehr in Stein gemeißelt, sondern wird von der Generation Z maximal noch als Angebot gewertet, über das verhandelt werden kann. Dabei steht gar nicht das Gehalt im Fokus, sondern vielmehr die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Flexibilität der Arbeitszeiten, die Work-Life-Balance, die Entwicklungschancen, das kollegiale Umfeld. Diese Werte sind die neue Bezahlung der Generation Z.

Auch in der Kommunikation mit den neuen Mitarbeitern und Azubis müssen Unternehmen umdenken. Junge Menschen lieben ihr Mitbestimmungsrecht. Sie möchten aktiv in die Unternehmenspolitik mit einbezogen werden – das ist nicht nur ein Zugeständnis von Unternehmen, sondern kann auch umgekehrt ein großer Gewinn sein. Mit der Generation Z zieht sprichwörtlich der frische Wind in die Firma ein.

Die Akquise

Letztlich sollten die Personalabteilungen auch die Akquise auf die veränderten Bedürfnisse einer jungen Arbeitnehmergeneration anpassen. Sie können zwar weiterhin Online Stellenanzeigen schalten, aber auch aktiv auf Nachwuchssuche gehen. Junge Bewerber haben ein anderes Suchverhalten als noch ihre Vorgänger. Sie sind aktiv unterwegs in sozialen Netzwerken oder hinterlegen online ihr Bewerberprofil in der Hoffnung, dass es dort vom richtigen Arbeitgeber gefunden wird.

Auf workpool.jobs beispielsweise begegnen sich so Unternehmen und junge Bewerber aus einer Generation, die es liebt, umworben zu werden. Bewerber können hier ihr Suchprofil hinterlegen sowie ihren Lebenslauf, Zeugnisse und Informationen zum bisherigen Karriereweg und sich so von Unternehmen finden lassen.

Firmen, die diesen neuen Akquiseweg beschreiten, haben gute Chancen, die besten Bewerber aus dem Z-Pool zu fischen.